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    Realitätscheck

    400 Milliarden Euro Migrationskosten? Der Realitätscheck zur Rechnung von Björn Harms

    Ein WELT-Meinungsbeitrag beziffert die Kosten der Migrationspolitik 2016–2025 auf mindestens 400 Milliarden Euro. Wir prüfen, was belegt ist – und wo die Rechnung nicht aufgeht.

    Prüfdatum: 13. Oktober 2026 · Lesezeit ca. 14 Min.

    Nicht ausreichend belegt

    Die Größenordnung ist rechnerisch nicht ausgeschlossen. Die veröffentlichte 400-Mrd.-Rechnung ist jedoch nicht reproduzierbar.

    Kurzfazit

    Harms nennt reale Milliardenbeträge, führt sie aber nicht zu einer nachvollziehbaren konsolidierten Gesamtrechnung zusammen. Der Bundesblock von 242,5 Mrd. Euro ist amtlich belegt. Länder- und Kommunalausgaben überschneiden sich teilweise mit Bundesmitteln und untereinander. Unsere datenbasierte Modellrechnung liegt im Zentralmodell bei rund 340 Mrd. Euro. Erst sehr großzügige Extremszenarien reichen bis an 400 Mrd. Euro heran.

    242,5 Mrd. €

    Bundesleistungen 2016–2025 – amtlich belegt

    ≈ 340 Mrd. €

    Konsolidiertes Zentralmodell – modelliert

    ≥ 400 Mrd. €

    Behauptung Harms – nicht reproduzierbar

    A

    Die Behauptung

    Björn Harms schreibt in einem Meinungsbeitrag in der WELT sinngemäß, die deutsche Migrationspolitik habe den Staat von 2016 bis 2025 mindestens 400 Milliarden Euro gekostet. Er stützt das auf folgende Bausteine:

    • Bund

      mehr als 242 Mrd. €

    • Länder

      mehr als 100 Mrd. €

    • Kommunen

      zusätzliche Milliarden

    • Folgekosten

      u. a. Gesundheit, Bildung, Justiz

    • Gesamt

      mindestens 400 Mrd. €

    Die Detailzahlen sind nicht frei erfunden – mehrere beruhen auf amtlichen Angaben. Gegenstand dieser Prüfung ist die veröffentlichte Rechnung und ihre Methodik, nicht die Person.

    Das Problem beginnt nicht beim Bundeswert. Es beginnt bei der Addition.

    B

    Was tatsächlich belegt ist

    Die Bundesregierung weist ihre Leistungen im Kontext Flucht und Migration jährlich aus. Für 2016 bis 2025 ergibt sich eine Summe von 242,5 Mrd. Euro.

    Bundesleistungen im Kontext Flucht und Migration

    Jahreswerte 2016–2025 · Einheit: Mrd. €

    Quelle: Deutscher Bundestag, Drucksache 21/6280

    Dieser Teil der Harms-Rechnung ist nachvollziehbar.

    C

    Warum Bund + Länder + Kommunen nicht einfach addiert werden dürfen

    Konsolidierung heißt: Geld, das der Staat zwischen seinen eigenen Ebenen weiterreicht, wird nur einmal gezählt – dort, wo es tatsächlich ausgegeben wird. Der Bund zahlt Pauschalen und Erstattungen an die Länder, die Länder zahlen an die Kommunen, und erst die Kommune bezahlt Unterkunft, Träger oder Leistungen. Erscheint derselbe Euro auf allen drei Ebenen als Ausgabe, darf er in einer gesamtstaatlichen Rechnung trotzdem nur einmal vorkommen.

    1. Bund

      Pauschalen, Erstattungen, Kostenbeteiligungen

    2. Land

      Zahlungen, Erstattungen

    3. Kommune

      Leistung an Unterkunft, Träger, Leistungsberechtigte

    4. Endausgabe

      hier wird der Euro einmal gezählt

    Geldfluss ≠ zusätzliche Ausgabe

    Wer jede Ebene mit ihrer vollen Summe addiert, zählt weitergereichte Mittel mehrfach.

    Warum Land + Kommune nicht einfach addiert werden dürfen

    Kommunale Zahlungen sind in vielen ausgewiesenen Landesausgaben bereits enthalten. Beispiel Sachsen-Anhalt 2023. · Einheit: Mio. €

    Gesamtblock Land: 307 Mio. € – davon 216 Mio. € bereits kommunale Ebene

    Rund 307 Mio. € Gesamtausgaben im Asyl-/Flüchtlingsbereich, davon rund 216 Mio. € an Kommunen. Die 216 Mio. € sind Teil der 307 Mio. €. Richtig ist also 307 Mio. € – nicht 307 + 216 = 523 Mio. €.

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 20/11546, S. 33–34 – Angaben des Landes Sachsen-Anhalt, wiedergegeben im Bericht der Bundesregierung.

    Brandenburg 2016

    552,4 Mio. €

    asylbedingte Ausgaben insgesamt

    davon 371,4 Mio. € an Kommunen – bereits enthalten

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 18/12688, S. 15–16. Angaben des Landes Brandenburg, wiedergegeben im Bericht der Bundesregierung.

    Niedersachsen 2022

    951,0 Mio. €

    Ist-Ausgaben dreier großer flüchtlingsbezogener Ausgabenblöcke (rund) · vorläufiger Abschluss

    davon 726,0 Mio. € an Kommunen – bereits enthalten

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 20/6850, S. 32. Angaben des Landes Niedersachsen, wiedergegeben im Bericht der Bundesregierung.

    Hessen 2024

    1.208,7 Mio. €

    Ausgaben Asyl-/Flüchtlingsbereich (rund, Istwerte)

    davon 710,5 Mio. € an Kommunen – bereits enthalten

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 21/330, S. 15. Angaben des Landes Hessen, wiedergegeben im Bericht der Bundesregierung.

    Die Beträge von 307 / 552,4 / 951 / 1.208,7 Mio. € sind jeweils bereits Gesamt- oder breite Landesausgabenblöcke; die genannten Zahlungen an Kommunen sind Teil dieser Beträge. Angaben des jeweiligen Landes, wiedergegeben im Bericht der Bundesregierung. Die Beispiele sind keine vollständige Deutschlandrechnung, sondern Belege für das strukturelle Problem.

    D

    Bund, Länder und Kommunen sind keine drei unabhängig addierbaren Blöcke

    Die Bundesregierung weist selbst darauf hin, dass die Finanzstatistik flüchtlings- und integrationsbezogene Ausgaben nicht separat ausweist. Die Abgrenzungen der Länder erfolgen unterschiedlich und sind ausdrücklich „uneinheitlich und nicht vergleichbar“. Deshalb sind „mehr als 100 Milliarden Euro der Länder“ keine bundesweit standardisierte amtliche Zeitreihe.

    160

    Land-Jahre 2016–2025 in der politfacts-Matrix

    108,466 Mrd. €

    beobachtete/teilbeobachtete Arbeitsbasis (Ist-, Teil- und AsylbLG-Fallbackwerte, ohne Planwerte)

    Die 108,466 Mrd. € sind keine tatsächlichen Länder-Gesamtkosten, sondern die dokumentierte Arbeitsbasis unserer Matrix.

    E

    Nicht alles von den 242,5 Milliarden wurde in Deutschland ausgegeben

    Zum amtlichen Bundesblock „Flucht und Migration“ gehört auch die Fluchtursachenbekämpfung im Ausland. Von 2017 bis 2024 waren das mehr als 72,9 Mrd. Euro.

    Fluchtursachenbekämpfung im Bundesblock

    amtlich ausgewiesene Jahreswerte 2017–2024 (ca.; 2022: über 12 Mrd. €) · Einheit: Mrd. €

    Quelle: Antworten der Bundesregierung, BT-Drucksachen 19/2499 bis 21/6280

    Diese Ausgaben gehören zum amtlichen Bundesblock, sind aber nicht mit unmittelbaren Aufnahme-, Unterbringungs- oder Sozialkosten in Deutschland gleichzusetzen. Wir rechnen sie nicht heraus – es ist eine Frage der Abgrenzung: Wer von „Kosten der Migrationspolitik im Inland“ spricht, misst etwas anderes als der Bundesblock.

    F

    Was ergibt eine konsolidierte Rekonstruktion?

    OBSERVED

    Amtlich dokumentierte Ist-Ausgaben bzw. konkrete Teilwerte.

    ESTIMATED

    Fehlende Land-Jahre werden anhand amtlicher Daten modelliert.

    UNKNOWN

    Kostenbereiche, für die keine belastbare bundesweite Reihe existiert.

    Szenarien im Vergleich zur behaupteten Summe

    Gesamtsumme 2016–2025; Linie = Behauptung Harms (400 Mrd. €) · Einheit: Mrd. €

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 21/6280; Politfacts-Modellrechnung auf Basis amtlicher Ist-Daten; Details siehe Methodik.

    Hinweis: Alle Werte außer den Bundesleistungen sind modelliert.

    400 Milliarden sind damit nicht mathematisch ausgeschlossen. Sie liegen aber nicht im Zentralbereich unserer Modellrechnung. Die Größenordnung wird erst unter sehr großzügigen Annahmen erreicht.

    G

    Zehn Jahre statt einer einzigen 400-Milliarden-Zahl

    Jahresverlauf 2016–2025

    Balken: konsolidiertes Zentralszenario aus amtlichen Ist-/Teilwerten plus modellierten Lücken · Linie: amtliche Bundesleistungen Flucht/Migration · Einheit: Mrd. € je Jahr

    Observed
    = amtlich dokumentiert
    Estimated
    = modellierte Datenlücke
    Unknown
    = nicht seriös quantifizierbar

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 21/6280; Politfacts-Modellrechnung auf Basis amtlicher Ist-Daten; Details siehe Methodik.

    Hinweis: Das Zentralszenario kombiniert amtliche Ist- und Teilwerte mit modellierten Datenlücken. Modelliert werden nur Land-Jahre, für die keine belastbare breite Ist-Gesamtsumme vorliegt. Die Bundesleistungen sind vollständig amtlich ausgewiesen.

    H

    Vergleich mit dem Bundeshaushalt

    Über die zehn Jahre entsprachen die vom Bund selbst als flucht- und migrationsbezogen ausgewiesenen Leistungen rund 5,8 Prozent der gesamten Bundesausgaben (242,5 von 4.211,1 Mrd. €).

    Bundesleistungen Flucht/Migration in % des Bundeshaushalts

    Anteil an den Ist-Ausgaben des Bundes je Jahr im Zeitverlauf; gestrichelte Linie = 10-Jahres-Schnitt. Die folgende Grafik zeigt beide Werte in Mrd. € · Einheit: Prozent

    Quelle: Deutscher Bundestag, BT-Drs. 21/6280; Bundesministerium der Finanzen, Ist-Ausgaben des Bundeshaushalts. Eigene Berechnung.

    Bundeshaushalt und Bundesleistungen Flucht/Migration

    Ist-Ausgaben je Jahr · Einheit: Mrd. €

    Quelle: Bundesministerium der Finanzen, Ist-Ausgaben des Bundeshaushalts; Deutscher Bundestag, BT-Drs. 21/6280.

    JahrFlucht/MigrationBundeshaushaltAnteil
    201620,1310,66,5 %
    201721,1325,46,5 %
    201823,0336,76,8 %
    201923,1343,26,7 %
    202022,8441,85,2 %
    202121,7556,63,9 %
    202228,3480,75,9 %
    202329,6457,16,5 %
    202428,0465,76,0 %
    202524,8493,35,0 %
    Gesamt242,54.211,15,8 %

    Mrd. €; Anteil = eigene Berechnung (Bundesleistungen ÷ Bundeshaushalt).

    Größenvergleich – keine Bundesausgabenquote

    340 Mrd. € entsprechen rein rechnerisch etwa 8,1 % der gesamten Bundesausgaben 2016–2025, Harms' 400 Mrd. € etwa 9,5 %. Beide Werte umfassen aber Ebenen außerhalb des Bundeshaushalts (Länder und Kommunen). Sie sind deshalb kein Anteil des Bundeshaushalts, der für Migration ausgegeben wurde.

    I

    Sind 340 oder 400 Milliarden Euro die Nettobelastung der Steuerzahler?

    Nein.

    Die Rechnung misst öffentliche Ausgaben bzw. modellierte öffentliche Endausgaben. Eine fiskalische Nettobilanz müsste zusätzlich berücksichtigen:

    • Einkommensteuerzahlungen
    • Umsatz- und Verbrauchsteuern
    • Sozialversicherungsbeiträge
    • Erwerbstätigkeit
    • Konsum
    • wirtschaftliche Wertschöpfung
    • langfristige fiskalische Effekte
    • Kosten, die auch ohne Migration entstanden wären
    Öffentliche Ausgaben sind nicht dasselbe wie fiskalische Nettokosten. politfacts berechnet ausdrücklich keine Nettosteuerlast. Aus den verfügbaren Daten lässt sich nicht seriös ableiten, wie hoch die Nettobelastung der Steuerzahler über den gesamten Zeitraum tatsächlich war.

    J

    Was weiterhin nicht seriös quantifizierbar ist

    Bildung / Kita

    Status: nicht bundesweit vollständig quantifizierbar

    Teile können zusätzliche Kosten darstellen, andere Teile sind bereits in Länderwerten, AsylbLG, SGB oder Bundesausgaben enthalten.

    Gesundheit außerhalb bereits erfasster Systeme

    Status: nicht bundesweit vollständig quantifizierbar

    Teile können zusätzliche Kosten darstellen, andere Teile sind bereits in Länderwerten, AsylbLG, SGB oder Bundesausgaben enthalten.

    Jugendhilfe / UMA

    Status: nicht bundesweit vollständig quantifizierbar

    Teile können zusätzliche Kosten darstellen, andere Teile sind bereits in Länderwerten, AsylbLG, SGB oder Bundesausgaben enthalten.

    Polizei / Justiz

    Status: nicht bundesweit vollständig quantifizierbar

    Teile können zusätzliche Kosten darstellen, andere Teile sind bereits in Länderwerten, AsylbLG, SGB oder Bundesausgaben enthalten.

    Verwaltung / Ausländerbehörden

    Status: nicht bundesweit vollständig quantifizierbar

    Teile können zusätzliche Kosten darstellen, andere Teile sind bereits in Länderwerten, AsylbLG, SGB oder Bundesausgaben enthalten.

    Rückführung / Abschiebung

    Status: nicht bundesweit vollständig quantifizierbar

    Teile können zusätzliche Kosten darstellen, andere Teile sind bereits in Länderwerten, AsylbLG, SGB oder Bundesausgaben enthalten.

    Für diese Bereiche setzen wir bewusst keine geschätzten Milliardenbeträge an.

    K

    Fazit

    Nicht ausreichend belegt

    Björn Harms arbeitet mit realen und teilweise amtlich belegten Milliardenbeträgen. Die entscheidende Gesamtrechnung auf mindestens 400 Milliarden Euro legt der veröffentlichte Beitrag jedoch nicht offen.

    Der zentrale methodische Fehler besteht darin, Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und weiteren Folgekategorien zusammenzuführen, ohne transparent nachzuweisen, welche Geldflüsse bereits auf einer anderen staatlichen Ebene enthalten sind.

    Unsere eigene Rekonstruktion kommt im Zentralmodell auf rund 340 Milliarden Euro. Selbst eine großzügige 90-Prozent-Stressrechnung bleibt mit rund 395 Milliarden Euro knapp unter der behaupteten Summe. Erst unter extremen Annahmen lässt sich die 400-Milliarden-Grenze erreichen.

    Damit sind 400 Milliarden Euro nicht mathematisch ausgeschlossen. Als belegte ‚Gesamtrechnung‘ sind sie auf Grundlage der veröffentlichten Harms-Rechnung aber nicht nachvollziehbar.

    Update-Hinweis

    Politfacts hat Björn Harms um eine Offenlegung seiner Berechnung gebeten. Sollte er antworten oder zusätzliche belastbare Daten und methodische Angaben liefern, werden wir diesen Faktencheck prüfen und gegebenenfalls aktualisieren.

    L

    Methodik und Datengrundlage

    politfacts will hier bewusst transparenter sein als die geprüfte Veröffentlichung.

    Harms’ vollständige Rechnung liegt uns nicht vor

    Politfacts hat Björn Harms um die zugrunde liegende Berechnung, die verwendeten Datensätze und die Abgrenzung von Bund, Ländern, Kommunen und Folgekosten gebeten. Bislang liegt uns diese vollständige Rechnung nicht vor.

    Unsere Rekonstruktion ist deshalb keine 1:1-Nachrechnung seiner internen Kalkulation. Sie prüft die veröffentlichte Behauptung anhand aller öffentlich verfügbaren amtlichen Zahlen, Bundestagsdrucksachen, Länderangaben, Destatis-Daten und Haushaltsreihen, die wir identifizieren konnten.

    Die Vergleichbarkeit ist daher eingeschränkt: Wir können zeigen, welche Größenordnung sich aus öffentlich nachvollziehbaren und konsolidierten Daten ergibt. Wir können aber nicht ausschließen, dass Harms intern zusätzliche Daten, Annahmen oder Bereinigungsschritte verwendet hat, die im veröffentlichten Beitrag nicht offengelegt wurden.

    Observed, Estimated, Unknown

    OBSERVED sind amtlich dokumentierte Ist-Ausgaben oder konkrete Teilwerte. ESTIMATED sind modellierte Land-Jahre ohne breite Ist-Summe. UNKNOWN sind Bereiche ohne belastbare bundesweite Reihe; sie gehen nicht mit Schätzbeträgen ein.

    Modellierung fehlender Land-Jahre

    Für Land-Jahre ohne breite Ist-Summe wird das Verhältnis „breite tatsächliche Länderausgaben ÷ AsylbLG-Nettoausgaben“ der beobachteten Länder desselben Jahres verwendet. Daraus entsteht je Jahr eine Vergleichsverteilung.

    Transferbereinigung

    Zahlungen, die von einer staatlichen Ebene an eine andere weitergereicht werden (Bund → Land → Kommune), werden nur einmal gezählt – auf der Ebene der Endausgabe. Das 90 %-Unsicherheitsband (oberes Ende ca. 363,7 Mrd. €) gilt bei struktureller Transferbereinigung.

    Amtliche Datengrundlage Länder (Destatis)

    Hauptquelle: Statistisches Bundesamt, „Bruttoausgaben, Einnahmen und Nettoausgaben nach Bundesländern und im Zeitvergleich“. Ergänzend: GENESIS-Statistik 22211 „Ausgaben und Einnahmen für Asylbewerberleistungen“, Tabellen 22211-0012 (Bruttoausgaben nach Bundesländern, Jahren und Art des Trägers) und 22211-0013 (Bruttoausgaben nach Bundesländern, Jahren und Ausgabenart). Wo kein breiterer belastbarer Landeswert vorliegt, verwendet die Matrix insbesondere die Nettoausgaben nach AsylbLG als konservativen Fallback.

    Bundeshaushalt (BMF)

    Ist-Ausgaben 2016–2022 aus der BMF-„Gesamtübersicht über die Entwicklung des Bundeshaushalts 1969 bis 2022“ (310,6 · 325,4 · 336,7 · 343,2 · 441,8 · 556,6 · 480,7 Mrd. €), 2023–2025 aus „Bundeshaushalt Gesamtübersicht 2020 bis 2025“ (457,1 · 465,7 · 493,3 Mrd. €). Diese Werte bilden die Grundlage der Prozentgrafik.

    Transparenz

    Die zugrunde liegende Master-Matrix wird veröffentlicht, damit alle verwendeten Ist-Werte, Teilwerte, Fallbacks, Transferannahmen und modellierten Werte nachvollzogen werden können.

    Modellvalidierung (Leave-one-out)

    88 beobachtete Land-Jahre · Median des absoluten Prognosefehlers ca. 18 % · 90 %-Quantil ca. 44,8 % · 95 %-Quantil ca. 55,2 %.

    M

    Quellen