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    Wie entwickelt sich die Bevölkerung Deutschlands?

    Autor:
    politfacts
    Veröffentlicht:
    28. Juli 2026
    Letzte Aktualisierung:
    28. Juli 2026
    Lesedauer:
    ca. 4 Minuten
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    Worum geht es hier?

    Warum Deutschland altert, wie sich die Altersstruktur verschiebt und was das für Arbeitsmarkt und Sozialversicherung bedeutet.

    • Wie sich die Gesamtbevölkerung entwickelt.
    • Warum die Altersstruktur wichtiger ist als die Gesamtzahl.
    • Wie sich Geburten und Sterbefälle verändern.
    • Wie sich die Bevölkerung im Erwerbsalter entwickelt.
    • Was die Daten zeigen – und was nicht.

    Kurz erklärt

    Ende 2025 lebten 83,5 Millionen Menschen in Deutschland, rund 0,1 Prozent weniger als Ende 2024.

    Entscheidender als die Gesamtzahl ist die Altersstruktur: Große Jahrgänge verlassen den Arbeitsmarkt, kleinere rücken nach.

    Die Bevölkerung zwischen 20 und 66 Jahren sinkt in der mittleren Vorausberechnung bis 2070 von 51,25 auf 41,21 Millionen, während die Zahl der Menschen ab 67 Jahren steigt.

    Zuwanderung verändert die Bevölkerungszahl stark, hebt die Alterung in keinem ausgewerteten Szenario auf.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Ende 2024 lebten 83,58 Millionen Menschen in Deutschland, Ende 2025 noch 83,5 Millionen.

    • 2025 wurden 654.241 Kinder geboren – der niedrigste Wert seit 1946 und der vierte Rückgang in Folge.

    • Das Geburtendefizit stieg von 330.641 (2024) auf 352.000 Personen (2025); die Nettozuwanderung sank von 430.183 auf 235.000.

    • 2024 kamen 32,7 Personen ab 67 Jahren auf 100 Personen im Alter von 20 bis 66 Jahren. Bis 2035 steigt der Wert auf 42,4 bis 43,9.

    • Für 2025 bis 2029 sind 5,26 Millionen altersbedingte Abgänge aus der Erwerbstätigkeit modelliert – im Mittel gut eine Million pro Jahr.

    • Die OECD projiziert bis 2060 einen Rückgang der Bevölkerung im traditionellen Erwerbsalter um 22 Prozent.

    Zahlen & Fakten

    Die Datenlage

    Bevölkerung am Jahresende 2025
    83,5 Mio.

    2024: 83,58 Millionen – Rückgang um rund 0,1 Prozent

    Lebendgeborene 2025
    654.241

    2024: 677.117 – niedrigster Wert seit 1946

    Geburtendefizit 2025
    352.000

    2024: 330.641 Personen

    Bevölkerung von 20 bis 66 Jahren (2024)
    51,25 Mio.

    Bis 2035 mittlere Variante: 47,24 Mio.; bis 2070: 41,21 Mio.

    Altenquotient 2024
    32,7

    Personen ab 67 je 100 Personen von 20 bis 66 Jahren

    Altersbedingte Abgänge 2025–2029
    5,26 Mio.

    Modellierter Ersatzbedarf des Fachkräftemonitorings

    Gesamtbevölkerung 2024 bis 2070

    Drei Wanderungsvarianten der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung

    Millionen Personen

    • W1 · 150.000 pro Jahr
    • W2 · 250.000 ab 2030
    • W3 · 350.000 ab 2030

    Auch im Szenario mit 350.000 Nettozuzügen pro Jahr liegt die Bevölkerung 2070 unter dem Wert von 2024.

    Quelle: Eigene Darstellung und Summierung der 16 Länder nach Destatis 2025a, Tabelle 12421-01. Alle Varianten G2L2 mit W1 bis W3.

    Altersaufbau Deutschlands im Ausgangsjahr 2024

    Bevölkerung nach drei Altersgruppen

    Millionen Personen

    Die Gruppe ab 80 Jahren ist eine Teilgruppe der Personen ab 67 Jahren. Jede fünfte Person war 2024 älter als 66 Jahre.

    Quelle: Destatis 2025a, Ausgangsjahr 2024 der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung.

    Bevölkerung im Erwerbsalter und ältere Bevölkerung

    Mittlere Variante W2 der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung

    Millionen Personen

    • 20 bis 66 Jahre
    • 67 Jahre und älter

    Bis 2035 sinkt die Gruppe der 20- bis 66-Jährigen um 4,01 Millionen, die Gruppe ab 67 wächst um 3,65 Millionen.

    Quelle: Eigene Darstellung und Summierung der 16 Länder nach Destatis 2025a, Tabelle 12421-01; Variante G2L2W2. Angaben in Millionen.

    Verhältnis Ältere zu Personen im Erwerbsalter

    Altenquotient nach Wanderungsszenario (W1 niedrig, W2 mittel, W3 hoch)

    Personen ab 67 je 100 Personen von 20 bis 66 Jahren

    Bis 2035 unterscheiden sich die Szenarien kaum, weil die geburtenstarken Jahrgänge bereits geboren sind.

    Quelle: Eigene Berechnung aus Destatis 2025a, Tabelle 12421-01. Quotient: Bevölkerung ab 67 / Bevölkerung von 20 bis 66 × 100.

    Geburten und Geburtendefizit 2024 und 2025

    Beobachtete Werte der amtlichen Statistik

    Personen

    • Lebendgeborene
    • Geburtendefizit

    Eine Geburtenziffer als Zeitreihe wird im ausgewerteten Bericht nicht ausgewiesen; die Vorausberechnung unterstellt eine Stabilisierung bei 1,47 Kindern je Frau.

    Quelle: Destatis 2025b und Destatis 2026a–d. Werte teilweise gerundet.

    Erwerbspersonenpotenzial 2020 bis 2060

    IAB-Szenarien mit steigenden Erwerbsquoten

    Millionen potenzielle Erwerbspersonen

    • ohne Wanderungen
    • 200.000 Nettozuzüge pro Jahr
    • 400.000 Nettozuzüge pro Jahr

    Steigende Erwerbsquoten von Frauen und Älteren erhöhen das Potenzial im Nullwanderungsszenario um 2,39 Millionen Personen – deutlich weniger als der demografische Rückgang von 13,73 Millionen.

    Quelle: Fuchs, Söhnlein und Weber 2021, Tabelle T2, S. 4. Modellstand 2020/2021.

    Was bedeuten diese Zahlen?

    Bevölkerungsentwicklung wird oft auf eine einzige Zahl verkürzt: die Einwohnerzahl. Diese Zahl verändert sich derzeit nur langsam. Ende 2024 lebten 83,58 Millionen Menschen in Deutschland, Ende 2025 waren es 83,5 Millionen – ein Rückgang um rund 0,1 Prozent. Hinter dieser kleinen Veränderung stehen jedoch zwei sehr große, gegenläufige Bewegungen.

    Die erste Bewegung ist die natürliche Bilanz aus Geburten und Sterbefällen. Sie ist strukturell negativ. 2024 starben 330.641 Menschen mehr als geboren wurden, 2025 waren es 352.000. Mit 654.241 Lebendgeborenen erreichte die Geburtenzahl 2025 den niedrigsten Wert seit 1946; es war der vierte Rückgang in Folge. Die Vorausberechnung unterstellt für die Zukunft eine Erholung und Stabilisierung bei 1,47 Kindern je Frau. Geburten wirken zudem verzögert: Sie verändern die Bevölkerung sofort, das Arbeitskräfteangebot aber erst nach rund zwei Jahrzehnten.

    Die zweite Bewegung ist die Wanderung. 2024 glich eine Nettozuwanderung von 430.183 Personen das Geburtendefizit noch mehr als aus, 2025 reichten 235.000 Personen dafür nicht mehr. Der Wanderungssaldo schwankt stark: zwischen 220.251 Personen (2020) und 1.462.089 Personen (2022). Migration ist damit der Faktor mit der größten kurzfristigen Wirkung auf die Bevölkerungszahl – und zugleich der unsicherste.

    Ein dritter Faktor ist die steigende Lebenserwartung. Die Vorausberechnung unterstellt für 2070 eine Lebenserwartung bei Geburt von 84,5 Jahren für Männer und 87,7 Jahren für Frauen. Über die zurückliegende Entwicklung der Lebenserwartung enthält der ausgewertete Bericht keine eigene Zeitreihe; dazu liegt hier also keine Aussage vor.

    Zusammen führen diese Faktoren dazu, dass sich vor allem die Altersstruktur verschiebt. 2024 waren 15,59 Millionen Menschen jünger als 20 Jahre, 51,25 Millionen zwischen 20 und 66 Jahre alt und 16,74 Millionen mindestens 67 Jahre alt, davon 6,05 Millionen mindestens 80 Jahre. In der mittleren Variante sinkt die Gruppe der 20- bis 66-Jährigen bis 2035 um 4,01 Millionen auf 47,24 Millionen und bis 2070 auf 41,21 Millionen. Die Gruppe ab 67 wächst bis 2035 auf 20,39 Millionen.

    Das Verhältnis beider Gruppen ist für Arbeitsmarkt und Sozialversicherung entscheidend. Der Altenquotient stieg von 32,7 im Jahr 2024 und erreicht bis 2035 je nach Szenario 42,4 bis 43,9. Bis dahin spielt die Wanderungsannahme kaum eine Rolle, weil die geburtenstarken Jahrgänge bereits geboren sind. Erst langfristig wird der Unterschied groß: 2070 liegt der Quotient bei 55,1 (W1), 51,1 (W2) oder 47,9 (W3).

    Auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich das schon jetzt. Für 2025 bis 2029 sind 5,26 Millionen altersbedingte Abgänge aus der Erwerbstätigkeit modelliert, im Mittel gut eine Million pro Jahr. Die Erwerbsbeteiligung Älterer ist dabei bereits vergleichsweise hoch: Die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen lag 2024 bei 66,7 Prozent gegenüber 55,9 Prozent im OECD-Durchschnitt. Dennoch verlassen Frauen den Arbeitsmarkt im Mittel 2,4 Jahre und Männer 2,1 Jahre vor dem regulären Rentenalter.

    Bevölkerungsentwicklung bedeutet deshalb nicht nur Migration. Geburtenrate, Lebenserwartung, Alterung und Erwerbsbeteiligung wirken gleichzeitig, auf unterschiedliche Zielgrößen und mit unterschiedlichem Zeithorizont. Migration verändert vor allem die Bevölkerungszahl, die Erwerbsbeteiligung den nutzbaren Anteil der vorhandenen Bevölkerung, Qualifizierung die berufliche Passung und Produktivität die Wertschöpfung je Arbeitsstunde. Keine dieser Stellgrößen ersetzt die anderen – und keine neutralisiert den demografischen Wandel allein.

    Was wir sicher wissen

    • Ende 2024 lebten 83,58 Millionen Menschen in Deutschland, Ende 2025 waren es 83,5 Millionen (amtliche Statistik).
    • 2025 wurden 654.241 Kinder geboren – der niedrigste Wert seit 1946 und der vierte Rückgang in Folge.
    • Das Geburtendefizit lag 2024 bei 330.641 und 2025 bei 352.000 Personen; die Nettozuwanderung sank von 430.183 auf 235.000 Personen.
    • 2024 waren 51,25 Millionen Menschen zwischen 20 und 66 Jahre alt und 16,74 Millionen 67 Jahre oder älter.
    • Deutschland altert in allen drei betrachteten Varianten der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung deutlich.
    • Für 2025 bis 2029 sind 5,26 Millionen altersbedingte Abgänge aus der Erwerbstätigkeit modelliert.
    • Die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen lag 2024 in Deutschland bei 66,7 Prozent, im OECD-Durchschnitt bei 55,9 Prozent.

    Was wir nicht sicher wissen

    • Alle Werte ab 2026 stammen aus bedingten Modellrechnungen, nicht aus Vorhersagen.
    • Wanderungsannahmen sind besonders unsicher: Der tatsächliche Saldo schwankte zwischen 220.251 (2020) und 1.462.089 Personen (2022).
    • Eine Zeitreihe der Geburtenziffer und der Lebenserwartung enthält der ausgewertete Bericht nicht; dazu liegt hier keine Aussage vor.
    • Der Ersatzbedarf von 5,26 Millionen ist eine Modellgröße, keine Statistik tatsächlicher Rentenzugänge.
    • Konkrete Aussagen zu Beitragssätzen, Rentenniveau oder Finanzierung der Sozialversicherung enthält der Bericht nicht; er beschreibt nur das Verhältnis der Altersgruppen und die Arbeitsmarktströme.
    • Wie stark Automatisierung den künftigen Arbeitskräftebedarf verändert, wird im Bericht nicht untersucht.

    Warum diese Antwort nicht ganz einfach ist

    Bevölkerungsvorausberechnungen sind keine Vorhersagen, sondern Szenarien. Sie zeigen, wie sich die Bevölkerung entwickeln würde, wenn bestimmte Annahmen zu Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und Wanderung zuträfen. Die 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung trennt diese drei Größen deshalb ausdrücklich voneinander und startet vom Bevölkerungsstand am 31. Dezember 2024.

    1. 01

      Annahmen statt Prognosen

      Die drei hier verglichenen Varianten unterstellen dieselbe Geburtenziffer (Stabilisierung bei 1,47 Kindern je Frau) und dieselbe Lebenserwartung 2070 (Männer 84,5, Frauen 87,7 Jahre). Nur der Wanderungssaldo unterscheidet sich: 150.000, 250.000 oder 350.000 Personen pro Jahr.

    2. 02

      Wanderung ist der unsicherste Faktor

      Der tatsächliche Saldo schwankte zwischen 2015 und 2025 um mehr als den Faktor sechs. Die Spitzen 2015 und 2022 standen im Zusammenhang mit Fluchtmigration. Einzelne Krisenjahre sind kein geeigneter Maßstab für langfristige Annahmen; ein einzelnes Jahr bestätigt keine Annahme für Jahrzehnte.

    3. 03

      Zeitverzögerungen

      Geburten wirken auf das Arbeitskräfteangebot erst nach rund zwei Jahrzehnten. Deshalb steht die Entwicklung bis 2035 weitgehend fest: Die Menschen, die dann im Erwerbsalter sind, sind bereits geboren.

    4. 04

      Absolutzahl und Verhältniszahl

      Im Szenario mit hoher Zuwanderung leben 2070 mehr ältere Menschen in Deutschland als im Szenario mit niedriger Zuwanderung (21,68 gegenüber 20,46 Millionen). Der Altenquotient ist trotzdem niedriger, weil die Bevölkerung im Erwerbsalter stärker wächst.

    5. 05

      Modelle bilden Personen ab, nicht Stunden

      Die IAB-Projektion rechnet mit Personen, nicht mit Arbeitsstunden und nicht mit beruflicher Passung. Zusätzliche Menschen im Erwerbsalter verringern einen Engpass nur, wenn Qualifikation, Region und Arbeitsbedingungen passen.

    6. 06

      Europäischer Rahmen

      Auch andere EU-Staaten altern: In der EU stieg der Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren von 16,4 Prozent (2004) auf 21,6 Prozent (2024), das Medianalter von 39,3 auf 44,7 Jahre. Zuwanderung aus EU-Staaten kann deshalb langfristig schwieriger werden.

    Häufige Missverständnisse

    Deutschland verliert Bevölkerung.

    Die Gesamtbevölkerung sank 2025 nur um rund 0,1 Prozent auf 83,5 Millionen. Die Bevölkerung im Erwerbsalter entwickelt sich dagegen deutlich anders: Sie geht in der mittleren Variante bis 2035 um 4,01 Millionen zurück. Gesamtzahl und Erwerbsbevölkerung sind zwei verschiedene Dinge.

    Migration ist der einzige Grund für Bevölkerungswachstum oder -rückgang.

    Die Bevölkerungsentwicklung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Geburten, Sterbefällen und Wanderung. 2024 überstieg die Nettozuwanderung von 430.183 Personen das Geburtendefizit von 330.641, 2025 reichten 235.000 Personen dafür nicht mehr aus.

    Mehr Zuwanderung stoppt die Alterung.

    In keinem ausgewerteten Szenario. Selbst bei langfristig 350.000 Nettozuzügen pro Jahr steigt der Altenquotient bis 2070 von 32,7 auf 47,9. Migration dämpft den Anstieg, hebt ihn aber nicht auf.

    Die Alterung kommt erst in ferner Zukunft.

    Sie ist bereits sichtbar. Für 2025 bis 2029 sind 5,26 Millionen altersbedingte Abgänge aus der Erwerbstätigkeit modelliert. Bis 2035 steigt der Altenquotient in allen Varianten auf 42,4 bis 43,9 – unabhängig von der Wanderungsannahme.

    Bevölkerungsvorausberechnungen sagen die Zukunft voraus.

    Sie sind bedingte Modellrechnungen. Die Varianten unterscheiden sich hier ausschließlich in der Wanderungsannahme; Unterschiede von 11,90 Millionen Personen im Jahr 2070 zwischen niedrigem und hohem Szenario zeigen, wie stark Annahmen das Ergebnis bestimmen.

    Wenn Ältere länger arbeiten, löst sich das Problem von selbst.

    Die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen liegt bereits über dem OECD-Durchschnitt. Steigende Erwerbsquoten von Frauen und Älteren erhöhen das Erwerbspersonenpotenzial bis 2060 um 2,39 Millionen Personen – der demografische Rückgang ist mit 13,73 Millionen deutlich größer.

    Auf einen Blick

    Deutschlands Bevölkerungszahl verändert sich derzeit nur langsam; entscheidend ist die Verschiebung der Altersstruktur. Die Bevölkerung im Erwerbsalter schrumpft, die ältere Bevölkerung wächst – Migration dämpft diese Entwicklung, hebt sie in keinem ausgewerteten Szenario auf.

    Evidenzgrad
    Gut belegt

    Die beobachteten Bevölkerungs-, Geburten- und Wanderungsdaten stammen aus der amtlichen Statistik. Die Alterung wird von Destatis, IAB/QuBe, OECD und Eurostat mit unterschiedlichen Modellarchitekturen übereinstimmend gezeigt (Evidenzstufe B im Bericht: gut belegt, mit Einschränkungen). Alle Werte ab 2026 sind bedingte Modellrechnungen.

    Datenstand
    Beobachtete Daten bis 2025 · Bevölkerungsvorausberechnung 2024–2070 · Fachkräftemonitoring 2025–2029 · IAB-Projektion 2020–2060 · OECD bis 2060 · Eurostat/EUROPOP2025 bis 2100
    Letzte Aktualisierung
    28. Juli 2026

    Quellen

    1. 1

      16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Tabelle 12421-01 sowie Tabellen 12421-b01 bis 12421-b04 (Varianten G2L2W1 bis G2L2W3)

      Statistisches Bundesamt (Destatis) · 2025

      Bedingte Modellrechnung, keine Vorhersage.

    2. 2

      Bevölkerungsfortschreibung und Wanderungsstatistik (Bevölkerungsstand, Geburten, Sterbefälle, Zu- und Fortzüge bis 2025)

      Statistisches Bundesamt (Destatis) · 2025/2026

      Im Bericht zitiert als Destatis 2025b und Destatis 2026a–d.

    3. 3

      Zika et al.: Fachkräftemonitoring – Mittelfristprognose 2025 bis 2029

      Bundesministerium für Arbeit und Soziales / QuBe-Projekt von BIBB, IAB und GWS · 2025

      Insbesondere S. 11–12, 34–36, 40–43 und 52–54.

    4. 4

      Fuchs, Söhnlein und Weber: Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060, Tabelle T2

      Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) · 2021

    5. 5

      Länderauswertung Deutschland: Alterung, Erwerbstätigkeit, Migration, Produktivität und Pro-Kopf-Wachstum bis 2060

      OECD · 2025

      Im Bericht zitiert als OECD 2025b, S. 3 bzw. Online-Ländernotiz.

    6. 6

      Bevölkerungsstruktur und Alterung in der EU sowie EUROPOP2025-Bevölkerungsprojektionen

      Eurostat · 2025/2026

      Im Bericht zitiert als Eurostat 2025 und Eurostat 2026a/b.

    7. 7

      Migrationsszenarien zur europäischen Bevölkerungsentwicklung bis 2100

      Europäische Kommission / Joint Research Centre (JRC) · 2026

    8. 8

      Migration, Gewaltkriminalität und Remigration, Kapitel 2: Demografischer Wandel Deutschlands, Version 1.0

      politfacts research · 2026

      Grundlage dieser Wissensseite. Alle Angaben stammen ausschließlich aus diesem Kapitel.

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