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    Zahlen Menschen mit Migrationshintergrund Steuern?

    Autor:
    politfacts
    Veröffentlicht:
    28. Juli 2026
    Letzte Aktualisierung:
    28. Juli 2026
    Lesedauer:
    ca. 6 Minuten
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    Worum geht es hier?

    Welchen Beitrag Menschen mit Einwanderungsgeschichte zur Steuer- und Beitragsbasis leisten, was der Bericht dazu belegen kann – und warum eine aktuelle Gesamtsumme „Steuern von Migranten“ aus den vorhandenen Daten nicht ableitbar ist.

    • Wie viele Erwerbstätige und Pflichtversicherte eine Einwanderungsgeschichte haben.
    • Warum Erwerbstätigkeit automatisch zu Steuern und Sozialbeiträgen führt.
    • Was die einzige im Bericht ausgewertete Fiskalrechnung zeigt – und was nicht.
    • Welche Rolle Entgelt, Alter und Aufenthaltsdauer spielen.
    • Warum es keine amtliche Steuerstatistik nach Einwanderungsgeschichte gibt.

    Kurz erklärt

    Ja: Wer erwerbstätig ist, zahlt – wie alle Beschäftigten – Lohn- und Einkommensteuer, indirekte Steuern über den Konsum und in aller Regel Sozialversicherungsbeiträge.

    2025 waren 11,446 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte erwerbstätig, das entspricht 26,9 Prozent aller Erwerbstätigen; unter den sozialversicherungspflichtig Pflichtversicherten lag der Anteil bei 29,8 Prozent.

    Wie hoch die Steuer- und Beitragssummen dieser Gruppe sind, lässt sich nicht beziffern: Weder die Steuerstatistik noch die Sozialversicherungsstatistik erfassen die Einwanderungsgeschichte.

    Die einzige im Bericht ausgewertete Fiskalrechnung stammt aus dem Jahr 2015 und bezieht sich auf 2012 – sie zeigt vor allem, wie stark das Ergebnis von der gewählten Abgrenzung abhängt.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • 11,446 Millionen Erwerbstätige mit Einwanderungsgeschichte im Jahr 2025 – 26,9 Prozent aller Erwerbstätigen.

    • 11,471 Millionen sozialversicherungspflichtig Pflichtversicherte mit Einwanderungsgeschichte – 29,8 Prozent aller Pflichtversicherten.

    • IAB-Auswertung 2015 für das Jahr 2012: je nach Abgrenzung +3.300 Euro, +200 Euro oder −590 Euro Saldo je Person.

    • Verdienstlücke Zugewanderter: anfangs 43 Prozent, mit Bildungskontrolle 33 Prozent – zwischen erstem und fünftem Jahr sinkt sie um 11,6 Prozentpunkte.

    • Rund sieben Prozent des Neuangebots an Arbeitskräften 2025 bis 2029 entstehen im QuBe-Modell unmittelbar aus Zuwanderung.

    • Eine aktuelle, vollständige Fiskalbilanz der Migration existiert in den ausgewerteten Quellen nicht (Evidenzstufe C bis D).

    Zahlen & Fakten

    Die Datenlage

    Anteil an allen Erwerbstätigen (2025)
    26,9 %

    11,446 Millionen von 42,520 Millionen Erwerbstätigen in privaten Haushalten

    Anteil an den Pflichtversicherten
    29,8 %

    11,471 Millionen von 38,513 Millionen sozialversicherungspflichtig Pflichtversicherten

    Saldo je Person in enger Abgrenzung (2012)
    3.300 €

    Steuern und Abgaben minus individuell zurechenbare Transfers und Leistungen; IAB-Auswertung 2015

    Saldo je Person in weiter Abgrenzung (2012)
    −590 €

    Zusätzlich anteilige allgemeine Staatsausgaben, -einnahmen und Zinslast

    Anfängliche Verdienstlücke
    43 %

    Gegenüber gleichaltrigen und gleichgeschlechtlichen Einheimischen; mit Bildungskontrolle 33 Prozent

    Anteil der Zuwanderung am Neuangebot 2025–2029
    7 %

    QuBe-Modell; bezieht sich nur auf das neu entstehende Angebot, nicht auf den Bestand

    Anteil an Erwerbstätigkeit und Pflichtversicherung

    Menschen mit Einwanderungsgeschichte, 2025

    Prozent

    Absolut: 11,446 Millionen von 42,520 Millionen Erwerbstätigen und 11,471 Millionen von 38,513 Millionen Pflichtversicherten. Beide Größen dokumentieren eine breite Beteiligung an Erwerbstätigkeit und Sozialversicherung – keine Beitragssumme.

    Quelle: Destatis, Mikrozensus 2025; Auswertung in Kapitel 7 des politfacts-Berichts.

    Fiskalsaldo je Person nach Abgrenzung

    Ausländische Bevölkerung, Bezugsjahr 2012, IAB-Auswertung 2015

    Euro je Person und Jahr

    Historische Werte, keine aktuelle Bilanz und nicht auf die seit 2015 zugezogene Bevölkerung übertragbar. Das Ergebnis kippt allein durch die gewählte Zurechnung.

    Quelle: IAB-Auswertung 2015 zur ausländischen Bevölkerung des Jahres 2012.

    Verdienstlücke Zugewanderter

    Gegenüber gleichaltrigen und gleichgeschlechtlichen Einheimischen

    Prozent

    Der Bericht nennt einen Rückgang zwischen erstem und fünftem Jahr um 11,6 Prozentpunkte (ohne) bzw. 13,5 Prozentpunkte (mit Bildungskontrolle). Die Werte für das fünfte Jahr sind daraus rechnerisch fortgeschrieben. Verdienst ist kein direktes Maß für Steuerzahlungen.

    Quelle: OECD-Auswertung, dargestellt in Kapitel 7 des politfacts-Berichts.

    Erwerbstätige mit Einwanderungsgeschichte nach Wirtschaftsbereich

    Mikrozensus 2025

    Millionen Personen

    Aus der Beschäftigtenzahl allein lässt sich weder individuelle Produktivität noch die Höhe von Steuer- und Beitragszahlungen ableiten.

    Quelle: Destatis, Mikrozensus 2025.

    Was bedeuten diese Zahlen?

    Der Zusammenhang zwischen Arbeit und Abgaben ist rechtlich einfach: Erwerbstätigkeit, Bruttoentgelt und Konsum erzeugen grundsätzlich Steuerzahlungen. Wer sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, zahlt zusätzlich Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Das gilt unabhängig von Herkunft oder Einwanderungsgeschichte.

    Die Beteiligung an diesem System ist breit dokumentiert. 2025 waren 11,446 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte erwerbstätig – 26,9 Prozent aller Erwerbstätigen in privaten Haushalten. Unter den sozialversicherungspflichtig Pflichtversicherten lag der Anteil mit 11,471 Millionen Personen bei 29,8 Prozent. Beide Größen belegen eine breite Beteiligung an Erwerbstätigkeit und Sozialversicherung.

    Eine Summe „Steuern von Migranten“ lässt sich daraus jedoch nicht bilden. Der Mikrozensus erhebt Erwerbstätigkeit und Lebensunterhalt, aber keine Steuerzahlungen; die Steuerstatistik wiederum kennt kein Merkmal „Einwanderungsgeschichte“. Für das aktuelle Steueraufkommen nach Einwanderungsgeschichte, Herkunft oder Aufenthaltsdauer gibt es deshalb keine amtliche Statistik. Dasselbe gilt für gruppenspezifische Beitragssummen in der Sozialversicherung: Dafür wären beitragspflichtiges Entgelt, Beitragsdauer und Versicherungsverläufe nötig, die so nicht vorliegen.

    Hinzu kommt, dass eine solche Summe definitorisch unklar wäre. Je nachdem, ob nach Staatsangehörigkeit, nach eigener Einwanderung oder nach direkten Nachkommen abgegrenzt wird, entstehen völlig unterschiedliche Personenkreise. Und die Einkommensteuer hängt zusätzlich von Einkommen, Haushaltskonstellation, Steuerklasse, Werbungskosten und weiteren Einkünften ab; indirekte Steuern hängen vom Konsum ab.

    Wie stark die Abgrenzung das Ergebnis bestimmt, zeigt die einzige im Bericht ausgewertete Fiskalrechnung: eine IAB-Auswertung aus dem Jahr 2015 zur ausländischen Bevölkerung des Jahres 2012. In enger Abgrenzung überstiegen die gezahlten Steuern und Abgaben die persönlich zurechenbaren Transfers und staatlichen Leistungen um 3.300 Euro je Person. Werden allgemeine Staatsausgaben und -einnahmen proportional zugerechnet, verbleiben 200 Euro. Unter zusätzlicher Zurechnung der Zinslast ergibt sich ein negativer Saldo von 590 Euro. Dieselbe Bevölkerung, drei Ergebnisse – je nach Rechenregel.

    Diese Werte sind historisch. Bevölkerung, Beschäftigung, Löhne, Steuerrecht, Transfersysteme und Zinsausgaben haben sich seither verändert; auf die seit 2015 zugezogene Bevölkerung sind sie nicht übertragbar.

    Fiskalische Wirkungen hängen darüber hinaus von Faktoren ab, die der Bericht ausdrücklich benennt: Beschäftigung, Qualifikation, Entgelt, Alter, Infrastruktur und Bleibedauer. Der Lebensabschnitt ist dabei zentral: Kinder und Jugendliche verursachen vor allem Bildungs- und Betreuungsaufwand, Erwerbstätige zahlen Steuern und Beiträge, im Alter entstehen Leistungsansprüche. Zuwanderung wirkt bei umlagefinanzierten Systemen zunächst günstig auf das Verhältnis von Beitragszahlenden und Leistungsbeziehenden – zugleich entstehen Ansprüche, Zugewanderte altern, und die Beitragshöhe hängt vom Entgelt ab.

    Genau hier ist die Verdienststruktur relevant. Der Bericht weist eine durchschnittliche Verdienstlücke Zugewanderter von 43 Prozent gegenüber gleichaltrigen und gleichgeschlechtlichen Einheimischen aus; nach Kontrolle breiter Bildungsgruppen sinkt sie auf 33 Prozent. Zwischen dem ersten und fünften Aufenthaltsjahr verringert sie sich um 11,6 beziehungsweise 13,5 Prozentpunkte. Beitragsbasis und Steueraufkommen wachsen also mit der Aufenthaltsdauer – Verdienst ist aber kein direktes Maß für tatsächliche Steuerzahlungen.

    Für die Gesamtwirtschaft hält der Bericht fest: Migration verbreitert die Arbeitskräfte-, Steuer- und Beitragsbasis; kurzfristig steigen zugleich Ausgaben und Kapazitätsbedarf, etwa für Wohnen. Wie groß der Nettoeffekt ausfällt, ist mit den ausgewerteten Quellen nicht bestimmbar. Deutlich wird lediglich der Zusammenhang, der auch die nächste Wissensseite prägt: Wirtschaftliche Wirkungen von Migration hängen unmittelbar davon ab, wie gut die Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft gelingt.

    Was wir sicher wissen

    • Erwerbstätigkeit, Bruttoentgelt und Konsum erzeugen grundsätzlich Steuerzahlungen – unabhängig von der Einwanderungsgeschichte.
    • 2025 waren 11,446 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte erwerbstätig; das entspricht 26,9 Prozent aller Erwerbstätigen in privaten Haushalten.
    • 11,471 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte waren sozialversicherungspflichtig pflichtversichert – 29,8 Prozent aller Pflichtversicherten.
    • Migration verbreitert nach Befund des Berichts die Arbeitskräfte-, Steuer- und Beitragsbasis.
    • Die IAB-Auswertung 2015 für das Jahr 2012 ergibt je nach Abgrenzung +3.300 Euro, +200 Euro oder −590 Euro je Person.
    • Die durchschnittliche Verdienstlücke Zugewanderter beträgt anfangs 43 Prozent (33 Prozent mit Bildungskontrolle) und verringert sich in den ersten fünf Jahren deutlich.
    • Zuwanderung verbessert bei umlagefinanzierten Systemen zunächst das Verhältnis von Beitragszahlenden zu Leistungsbeziehenden; zugleich entstehen Leistungsansprüche.
    • Rund sieben Prozent des im QuBe-Modell ausgewiesenen Neuangebots 2025 bis 2029 entstehen unmittelbar aus Zuwanderung.

    Was wir nicht sicher wissen

    • Eine amtliche Statistik zum Steueraufkommen nach Einwanderungsgeschichte, Herkunft oder Aufenthaltsdauer existiert nicht – eine aktuelle Gesamtsumme ist nicht berechenbar.
    • Gruppenspezifische Beitragssummen der Sozialversicherung sind nicht ausweisbar; beitragspflichtiges Entgelt, Beitragsdauer und Versicherungsverläufe liegen dafür nicht vor.
    • Eine aktuelle vollständige Fiskalbilanz der Migration fehlt; die ausgewertete Rechnung bezieht sich auf 2012 und ist nicht übertragbar.
    • Langfristige fiskalische Wirkungen – einschließlich später entstehender Renten- und Gesundheitsansprüche – sind mit den vorhandenen Quellen nicht bezifferbar.
    • Der Bericht enthält keine Angaben zu tatsächlich gezahlter Einkommensteuer, Umsatzsteuer oder Verbrauchsteuern einzelner Bevölkerungsgruppen.
    • Aus der Beschäftigtenzahl lässt sich weder individuelle Produktivität noch die Höhe von Steuer- und Beitragszahlungen ableiten.
    • Ergebnisse der Gleichgewichtsmodelle zu Migration und Bruttoinlandsprodukt sind Modellrechnungen, keine Prognosen und keine Fiskalbilanzen.

    Warum diese Antwort nicht ganz einfach ist

    Dass Erwerbstätige Steuern und Beiträge zahlen, ist unstrittig. Von dieser individuellen Tatsache zu einer gesamtwirtschaftlichen Bilanz zu kommen, ist etwas völlig anderes – dazwischen liegen mehrere methodische Hürden, die der Bericht ausdrücklich benennt.

    1. 01

      Einzelperson ist keine Gesamtbilanz

      Dass eine beschäftigte Person Lohnsteuer und Beiträge abführt, sagt nichts über den Saldo einer Gruppe. Eine Gesamtbilanz müsste alle Einnahmen und alle Ausgaben gegenüberstellen – und dabei festlegen, welche Ausgaben überhaupt zugerechnet werden.

    2. 02

      Die Abgrenzung entscheidet über das Vorzeichen

      Dieselbe Bevölkerung des Jahres 2012 ergibt +3.300 Euro, +200 Euro oder −590 Euro je Person – nur weil allgemeine Staatsausgaben und Zinslast unterschiedlich zugerechnet werden.

    3. 03

      Kein statistisches Merkmal

      Die Steuerstatistik kennt keine Einwanderungsgeschichte, der Mikrozensus keine Steuerzahlungen. Es gibt keine Datenquelle, die beides verbindet.

    4. 04

      Unklare Personengruppe

      Nach Staatsangehörigkeit, nach eigener Einwanderung oder einschließlich direkter Nachkommen ergeben sich stark unterschiedliche Gruppen – und damit unterschiedliche Ergebnisse.

    5. 05

      Lebensabschnitt und Alter

      Kinder verursachen Bildungs- und Betreuungsaufwand, Erwerbstätige zahlen Steuern und Beiträge, im Alter entstehen Ansprüche. Eine Momentaufnahme misst vor allem die Altersstruktur der betrachteten Gruppe.

    6. 06

      Entgelthöhe statt Kopfzahl

      Beitrags- und Steueraufkommen hängen vom Entgelt ab, nicht von der Zahl der Beschäftigten. Die Verdienstlücke von anfangs 43 Prozent verringert sich mit der Aufenthaltsdauer deutlich.

    Häufige Missverständnisse

    Menschen mit Migrationshintergrund zahlen keine Steuern.

    Erwerbstätige zahlen – wie alle Beschäftigten – Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. 2025 waren 11,446 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte erwerbstätig (26,9 Prozent aller Erwerbstätigen), 11,471 Millionen waren sozialversicherungspflichtig pflichtversichert (29,8 Prozent aller Pflichtversicherten).

    Steuerzahlungen allein zeigen den gesamten wirtschaftlichen Beitrag.

    Der Bericht nennt neben Steuern ausdrücklich Beschäftigung, Sozialversicherungsbeiträge, Konsum, das Arbeitskräfteangebot und Produktivität. Eine einzelne Kennzahl bildet die wirtschaftliche Wirkung nicht ab.

    Es gibt eine offizielle Zahl, wie viel Steuern Zugewanderte zahlen.

    Für das aktuelle Steueraufkommen nach Einwanderungsgeschichte, Herkunft oder Aufenthaltsdauer gibt es keine amtliche Statistik. Wer eine solche Summe nennt, stützt sie nicht auf die hier ausgewerteten Quellen.

    Die Fiskalbilanz ist eindeutig positiv – oder eindeutig negativ.

    Die einzige ausgewertete Rechnung ergibt für dieselbe Bevölkerung des Jahres 2012 je nach Abgrenzung +3.300 Euro, +200 Euro oder −590 Euro je Person. Eine aktuelle vollständige Fiskalbilanz fehlt.

    Zahlen von 2012 gelten auch heute.

    Bevölkerung, Beschäftigung, Löhne, Steuerrecht, Transfersysteme und Zinsausgaben haben sich verändert. Die historischen Werte sind nicht auf die seit 2015 zugezogene Bevölkerung übertragbar.

    Mehr Beschäftigte bedeuten automatisch entsprechend mehr Beiträge.

    Beitragshöhe hängt vom beitragspflichtigen Entgelt ab. Die Verdienstlücke Zugewanderter liegt anfangs bei 43 Prozent (33 Prozent mit Bildungskontrolle) und verringert sich erst mit der Aufenthaltsdauer.

    Auf einen Blick

    Erwerbstätige mit Einwanderungsgeschichte zahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge – ihre Beteiligung an Erwerbstätigkeit (26,9 Prozent) und Pflichtversicherung (29,8 Prozent) ist breit belegt. Eine Gesamtsumme dieser Zahlungen oder eine aktuelle Fiskalbilanz lässt sich aus den ausgewerteten Quellen jedoch nicht ableiten.

    Evidenzgrad
    Teilweise belegt

    Gesamtevidenz des Kapitels: B – gut belegt, mit Einschränkungen. Erwerbstätigkeit und Pflichtversicherung sind durch den Mikrozensus gut belegt (B). Der Beitrag zur Finanzierungsbasis ist als Zusammenhang belegt, aber nicht bezifferbar (C); Steueraufkommen und gruppenspezifische Beitragssummen sind mit den verwendeten Quellen nicht quantifizierbar (D).

    Datenstand
    Mikrozensus 2025 · IAB-Auswertung 2015 (Bezugsjahr 2012) · OECD-Auswertungen zu Verdienst und Produktivität · IAB/QuBe-Fachkräftemonitoring 2025–2029
    Letzte Aktualisierung
    28. Juli 2026

    Quellen

    1. 1

      Mikrozensus 2025: Erwerbstätigkeit, Pflichtversicherung und Wirtschaftsbereiche nach Einwanderungsgeschichte

      Statistisches Bundesamt (Destatis) · 2025/2026

      Grundlage der Anteilswerte 26,9 und 29,8 Prozent.

    2. 2

      Auswertung 2015 zur Fiskalbilanz der ausländischen Bevölkerung des Jahres 2012

      Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) · 2015

      Salden von 3.300 Euro, 200 Euro und −590 Euro je Person nach Abgrenzung.

    3. 3

      Auswertungen zu Verdienstlücke, Produktivität und Wachstumsszenarien

      OECD · 2025

      Verdienstlücke von 43 bzw. 33 Prozent und deren Rückgang in den ersten fünf Jahren.

    4. 4

      Projektion von Neubedarf und Neuangebot an Arbeitskräften 2025 bis 2029

      IAB / QuBe (Fachkräftemonitoring des Bundes) · 2025

      Rund sieben Prozent des Neuangebots entstehen unmittelbar aus Zuwanderung.

    5. 5

      Auswertungen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Migration

      Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) · 2025

      Im Bericht als Primärquelle des Kapitels ausgewiesen.

    6. 6

      Migration, Gewaltkriminalität und Remigration, Kapitel 7: Wirtschaftliche Bedeutung der Migration, Version 1.0

      politfacts research · 2026

      Grundlage dieser Wissensseite. Alle Angaben stammen ausschließlich aus diesem Kapitel.

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